Ein Hund profitiert von regelmäßiger Körperpflege durchaus hinsichtlich seines Aussehens und seines allgemeinen Wohlbefindens. So unterliegt die Pflege eines Hundes einer Vielzahl routinemäßiger Kontrollen. Insbesonderes Augenmerk liegt hierbei auf den Augen, den Ohren und den Zähnen.
Ohren Das Außenohr und der Gehörgang sollten regelmäßig auf das Vorhandensein von Ohrenschmalz oder unangenehmen Gerüchen geprüft werden. Zur Säuberung der Ohren eignet sich ein in Olivenöl getränkter Baumwolllappen, ohne dabei zu tief in das Ohr einzudringen und eventuell Verletzungen hervorzurufen. Auch finden sich hinter den Ohren oft Schädlinge, wie Flöhe oder anderes Getier. In diesem Fall können Sie sich in der Apotheke, beim Tierarzt oder beim Züchter beraten lassen, welche wirksamen Sprays, Tropfen oder Pasten zur Beseitigung dieser Parasiten bei Ihrem Hund in Frage kommen. Ohrenentzündungen nach dem Baden können Sie vorbeugen, in dem Sie einen in Babyöl getränkten Wattebausch dem jeweiligen Ohr vorsichtig zuführen.
Augen Bei vermehrtem Tränenfluss, einer geröteten Bindehaut oder Trübung der Hornhaut empfiehlt es sich, professionelle Hilfe durch einen Tierarzt in Anspruch zu nehmen. Für die Augenpflege zuhause können Sie lauwarmes Wasser oder lauwarmen Tee, getränkt in einen Baumwolllappen, benutzen. Hierbei sollten Sie die Region rund um das Auge vorsichtig mehrmals auswischen. Je nach dem, wie sich Ihr Hund dies gefallen lässt, sollten Sie ihm dabei mit der anderen Hand die Schnauze zuhalten, damit Sie Ihr Ziel nicht verfehlen. Zum Baden des Hundes sollten Sie nur speziell hierfür hergestelltes Hundeshampoo benutzen. Versuchen Sie möglichst wenig davon in die Augen gelangen zu lassen, da dies Entzündungen hervorrufen könnte.
Zähne Der Zahnpflege eines Hundes kommt eine besondere Bedeutung bei. Sie sollten es nicht verpassen, frühzeitig mit der Zahnpflege zu beginnen. Das heißt, bereits einen Welpen sollten Sie an die Prozedur das regelmäßigen Zähneputzens langsam gewöhnen. Dazu erhalten Sie im Fachhandel spezielle Hundezahnpasten sowie Zahnbürsten. Sie beugen mit regelmäßigem Putzen ähnlich wie beim Menschen späteren schmerzhaften Zahnerkrankungen bis hin zum zeitigen Zahnausfall vor.
Der Entstehung von Zahnstein oder Zahnbelag können Sie vorbeugen, in dem Sie Ihrem Hund in regelmäßigen Abständen einen Knochen (Rind, Ochsenschwanz, kein Geflügel!) zum Kauen schenken. Hiermit kann sich ein Hund stundenlang beschäftigen und es erfüllt zugleich einen guten Zweck hinsichtlich der Zahngesundheit des Hundes. Ansonsten sollten Sie, vor allem bei unangenehmem Geruch aus dem Maul, einen Tierarzt zur Entfernung des Zahnbelags aufsuchen.
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