Wer sich einen Hund kauft und sich dadurch für ein Leben mit einem
Vierbeiner entscheidet, der trägt die Verantwortung für den Hund und
sollte dafür Sorge tragen, dass dieser mit einer Hundeversicherung
ausgestattet ist. Es handelt sich bei der Hundeversicherung um eine
vernünftige und sinnvolle Investition, gerade wenn der Hund Verursacher
eines Unfalls ist, der Oma die Schuhe zerfleddert oder den Müllmann oder
Briefträger beißt. Es gibt Beispiele, wo ein Hund über die Straße
gelaufen ist und der ein oder andere Wagen dadurch beschädigt wurde.
Niemand ist vor einem dramatischen Missgeschick gefeit, doch durch die
Hundeversicherung erhält der Besitzer eine gewisse Sicherheit. Ein
Geschädigter bekommt somit seinen Schaden bezahlt und ein Hundebesitzer
wird nicht arm dabei. Im Gesetzt steht, dass der Tierhalter mit seinem
gesamten Vermögen bei Schäden haftet und auch in unbegrenzter Höhe. In
der heutigen Zeit bietet beinahe jede marktorientierte Versicherung eine
Hundeversicherung beziehungsweise Tierhalteversicherung an. Die Preise
unterscheiden sich bei den Versicherungen um bis zu 60 Euro und es gibt
auch Leistungsunterschiede bei den einzelnen Versicherungen, welche bei
dem Abschluss zur Berücksichtigung kommen. Es gibt jedoch bei jeder
Hundeversicherung auch Rassen, wie zum Beispiel die Kampfhunde oder
daraus resultierende Mischlinge wie beispielsweise der Pitbull Terrier,
der Tibet Mastiff, der Staffordshire Terrier, der American Bulldog und
der Mastino, nachdem diese als aggressiv und angriffslustig gelten, die
nicht versichert werden.
Doch generell kann gesagt werden, dass eine
Hundeversicherung ein sinnvolles Muss ist. Alle Hundehalter erhalten mit
der Hundeversicherung in Kombination einen umfassenden Schutz, denn es
ist eine Operationsversicherung, eine Hundehaftpflicht-Versicherung,
eine Unfallkrankenhaustagegeld- und eine
Tierhalter-Rechtsschutz-Versicherung enthalten. Bei der
Hundeversicherung ist der Hundehalter durch die Hundehaftpflicht gegen
alle Eventualitäten gerüstet, denn sie besticht mit einer Deckungssumme
von 15 Millionen Euro. Gerade bei Unfällen im Straßenverkehr kann es zu
Schäden in Millionenhöhe kommen und davor schützt die
Haftpflichtversicherung. Fallen für eine notwendige Operation Kosten an,
dann übernimmt die Hunde-Operationsversicherung diese Kosten zu 100
Prozent. Zusätzlich werden Untersuchungen und Tierarztgebühren
übernommen, welche zur Vorbereitung einer Operation dienen. Es werden
bei dieser Hundeversicherung allerdings nur noch 80 Prozent der Kosten
übernommen, wenn der Hund bei der Aufnahme der Versicherung bereits
sechs Jahre oder älter ist.
Bei der Hundeversicherung bietet die
Rechtsschutzversicherung eine Kostenerstattung bei Rechtsstreitigkeiten,
welche durch den Hund entstehen. Mit zu der Versicherung gehört ein
Krankenhaustagesgeld, welches dem Halter Schutz bietet. Der Tierhalter
erhält ein Tagegeld von 20 Euro und dies bereits ab dem ersten Tag des
Aufenthaltes im Krankenhaus. |